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Südwest-Presse: Deutsche bei Alkoholexzessen auf Platz Drei (21.04.2010)
Die Deutschen gehören zur Spitzengruppe der europäischen Trinker. Nur die Iren und die Rumänen trinken noch öfter als die Deutschen (...).
Dies geht aus einer Befragung (...) in der gesamten Europäischen Union hervor, die (...) vom Europäischen Statistikamt Eurostat veröffentlicht wurde.
36 Prozent der Deutschen gaben an, mindestens einmal pro Woche fünf oder mehr Gläser Alkohol hintereinander zu trinken. Der EU- Durchschnitt liegt bei 29 Prozent (...). Ab fünf Gläsern Alkohol spricht die EU von «Alkoholexzess».
Junge Leute im Alter zwischen 15 und 24 Jahren lagen hinsichtlich der Alkoholexzesse deutlich über dem EU-Durchschnitt: 33 Prozent gaben an, mindestens ein Mal pro Woche mehr als fünf Gläser zu trinken. (...)
> via Südwest Presse (Datum/Abruf: 21.04./21.05.2010)
Südwest-Presse: Polizei drängt auf Alkoholverbot (21.04.2010)
Die Deutsche Polizeigewerkschaft dringt auf ein rasches Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen, um die ausufernde Kriminalität und Gewalt nach Saufgelagen einzudämmen.
(...) Niemand versteht, wenn die Polizei sehenden Auges "öffentliche Besäufnisse" zulässt und sozusagen abwartet, bis es zu Straftaten kommt“, sagte der Landeschef der DPolG, Joachim Lautensack (...).
Nach Angaben von Lautensack hätten auch die Polizisten Probleme damit, wenn die Politik ihnen die juristische Grundlage und damit die Rechtssicherheit ihres notwendigen und präventiven Handelns versagt. (...)
Mit dem nächtlichen Verkaufsverbot an Tankstellen sei ein richtiger (...) Schritt getan worden. „Wollen wir jetzt wirklich den Mut verlieren und auf halbem Weg stehen bleiben? Es geht (...) um örtliche und gegebenenfalls auch zeitlich begrenzte Verbote“ (...).
Sollte das Alkoholverbot nicht kommen, müsste die Polizei stärker ran: „Die unsägliche Alternative wäre eine überaus personalintensive Polizeipräsenz (...)". Mit präventiven Platzverweisen müsse sich die Polizei zurückhalten, um nicht Gefahr zu laufen, dass diese Maßnahmen im Nachhinein von den Verwaltungsgerichten kassiert werden.
> via Südwest Presse (Datum/Abruf: 21.04./21.05.2010)