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Presseerklärung von LindA
zum Bahnbetriebswerk als Jugendkulturzentrum
LindA fordert den Gemeinderat und die Verwaltung auf, den geplanten Ausbau des Bahnbetriebswerks zum dringend benötigten Jugend-Kulturzentrum nicht um weitere zwei Jahre zu verschieben.
Die Begründung des Kulturbürgermeisters Dr. Joachim Gerner im Kulturausschuss, die Stadt müsse die Ausgabe von 2 bis 3 Mio Euro wegen der Finanzlage verschieben, stößt bei LindA auf Unverständnis.
Noch im Juli war es für die Mehrheit im Gemeinderat unproblematisch, mindestens 25 Mio. Euro für den Bau eines Kongresszentrums an der Stadthalle zu befürworten. Im Vergleich dazu, fällt der Ausbau des Bahnbetriebswerks finanziell nicht ins Gewicht.
LindA bittet den Gemeinderat, die Prioritäten nicht zu Lasten der Jugend zu setzen. Es darf nicht so aussehen, wie wenn für das Wohl von Kongressteilnehmern große Summen kein Problem sind, für die Jugend ein Bruchteil davon jedoch schon zu teuer ist.
LindA befürwortet das geplante Jugend-Kulturzentrum, da dringend eine kulturelle und Freizeitalternative zum Ballermann in der Unteren Straße und an der Neckarwiese realisiert werden muss.
Gezeichnet
Abraham de Wolf
Presseerkärung: LindA (14.02.10)
zum letzten Runden Tisch des Oberbürgermeisters am 8.2.2010
Trotz aller Bemühungen der Verwaltung bleiben jedoch viele Fragen offen: LindA wünscht, so Abraham de Wolf, Aufstockung des Kommunalen Ordnungsdienstes auf 12 Personen – wenngleich er bei Körperverletzung nicht eingreifen, sondern nur Ordnungsverstöße feststellen und weiterleiten darf. Verstärkte Polizeipräsenz – ebenso nötig, aber nach Aussage der Polizei inzwischen bei den Sportveranstaltungen der Umgebung im Einsatz und für die Altstadt nicht verfügbar, obwohl, so LindA-Sprecher Franz Dänekamp, 15000 Menschen an abendlichen Samstagen allein in der Altstadt unterwegs seien. Der Zusammenhang zwischen Ausweitung der Öffnungszeiten für Altstadtkneipen und einer unzulässig hohen und gesundheitsschädlichen Lärmbelastung der Altstädter bis tief in die Nacht hinein sei deutlich, so Harald Holzwarth.
Viele Maßnahmen der Stadtverwaltung seien aber noch eher Absichts- als Vollzugserklärungen. Der Erfolg der monatelangen Arbeit von LindA - und der Verwaltung – werde sich letztlich am Ergebnis messen lassen müssen, d.h., zu wissen, was wann von wem wie umgesetzt werde, sodaß am Ende, bei aller Lebendigkeit der Stadt, „Lärm, Dreck und Randale“ auf ein vertretbares Maß zurückgegangen sind.
Einen Erfolg hat LindA aber schon jetzt gebracht: Die „Altstädtler“ sind weiter zusammengewachsen, viele haben sich neu kennengelernt und feiern zusammen – ohne, andere zu stören, so Dr. Karin Werner-Jensen.
Pressemitteilung: Heidelberg Altstadt-
"Stille (!) Nacht, heilige Nacht"
Dr. Karin Werner-Jensen
Stadträtin/Sprecherin der Bürgerinitiative „Leben in der Altstadt“/LindA
69117 Heidelberg
14.12.2009
Pressemitteilung
Sehr geehrte Damen und Herren,
am kommenden Montag, 21.12.2009, 16.00 Uhr Dreikönigsstraße 20 in der Altstadt, möchte ich Sie im Namen der „LindanerInnen“ zum Betttlaken-Einrollen und anschließend in die Griechische Taverne in der Bergbahn, Altstadt, zu einem kleinen Pressegespräch einladen:
Die „LindAnerInnen“, das sind die Mitglieder aller Altstädter Bürgerinitiativen, die in „Leben in der Altstadt“/LindA zusammenarbeiten, und sich gegen „Lärm, Dreck, Randale“wenden. Sie rollen am 21.12.2009 Ihre Betttücher ein, die jetzt, zu Weihnachten – „Stille (!) Nacht, heilige Nacht“ - noch in den Straßen der Altstadt flattern. Aber die Tücher werden nur eingerollt – um bei Bedarf im Neuen Jahr, frisch gewaschen, ihre Arbeit erneut aufzunehmen.
LindA hat in den letzten 5 Monaten viel erreicht:
Mit Hilfe der Öffentlichkeit, und auch mit Hilfe Ihres Mediums, haben wir auf die Mißstände in der Altstadt aufmerksam machen können und die Stadtverwaltung und große Teile des Stadtrats überzeugt, daß es so, wie es jetzt ist, nicht weiter gehen kann. Ein öffentlicher „Runder Tisch“ wurde vom Oberbürgermeister einberufen. Die Verwaltung und alle Initiativen sind mit VertreterInnen beteiligt und erörtern Maßnahmen. Diese werden dann in die stadträtlichen Gremien eingehen, hoffentlich dort angemessen beschlossen und dann auch kontrolliert und durchgesetzt werden.
Die Altstadt muß bei aller Lebendigkeit, die die BewohnerInnen auch wünschen, dennoch für die BewohnerInnen lebenswert bleiben. Dazu gehören auch 8 Stunden Schlaf, die schon seit Jahren nicht mehr gewährleistet sind; es müssen Sachbeschädigungen an Autos, Blumenkübeln und anderem aufhören, ebenso müssen die unglaublichen Verunreinigungen auf ein geringeres Maß zurückgeführt werden.
Presseerklärung LindA (05.10.09)
Presseerklärung LindA
zu Gesprächskreis: "Leben in der Altstadt"
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